BLOG Low-Carb

 


01.05.2014   Schokolade


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Nachdem genug Pfunde gepurzelt sind, ist Schokolade kein Tabu-Thema mehr.

Im Gegenteil, Bitter-Schokolade (Low-Carb ab 85 % Kakaoanteil) hebt nicht nur die Stimmung und fördert die Hirntätigkeit, sondern das enthaltene Flavonol trägt zur Zellregenerierung bei und mindert dadurch die Herzinfarktgefahr.

Schokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 85 % ist gewöhnungsbedürftig. Sie ist eben sehr bitter und auch die Kakaosäure wird intensiver von den Geschmacksrezeptoren der Zunge wahrgenommen.

Mir persönlich schmecken „Lind Excellence 85 % Mild“ und „Arriba Superieur Edelkakao 81 % (Lidl) am besten, die beiden Sorten sind geraspelte in Joghurt oder Quark ein echtes Highlight, schmecken aber auch pur sehr lecker.

 „Lind Excellence 90 % Mild“ kann man gut mit etwas Kokosfett im Wasserbad schmelzen und damit  selbstgemachtes Sahne- oder Quarkeis glasieren.

 „Lind Excellence 99 %“ ist pur schon sehr extrem, kann man aber gut zum glasieren oder verzieren von Low-Carb Muffins nehmen.

 Das Angebot an Bitter-Schokoladen mit einem Kakaoanteil ab 80 % ist vielfältig. Es gibt auch welche mit Stevia, da muss jeder für sich seine Lieblingssorte selbst herausfinden.

 

Kakaoanteil

Kohlenhydrate / 100 g

50 %

48 g

81 %

22 g

85 %

19 g

90 %

14 g

99 %

8 g


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11.04.2014 Whoopies Low-Carb

Diese amerikanische Köstlichkeit hat im Original nichts mit Low-Carb zu tun. Wenn man das Weizenmehl durch gemahlene Mandeln ersetzt und die Füllung nicht aus fertig gekaufter Marshmallow-Creme herstellt, sondern dafür eine selbst gemachte Himbeerfrischkäse-Füllung nimmt, wird es  aber zu einer Low-Carb-Leckerei.

 

 

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Whoopie Pie Teig:

50g Butter

150g Sucolin –Zucker

1 Ei

200ml Buttermilch

200g gemahlene Mandeln

100g geschmolzene Schokolade 85% Kakaoanteil

ggf. Leinsamenmehl (Reformhaus)

Ei, Butter und Zucker verrühren, dann die gemahlenen Mandeln mit dem Backpulver mischen und unterrühren, nach und nach die Buttermilch zufügen. Zum Schluss die im Wasserbad geschmolzene Schokolade unter den Teig mischen. Sollte der Teig zu flüssig sein, kann man ihm prima mit 1-2 Eßl. Leinsamenmehl (Reformhaus) andicken.

Falls vorhanden ein Whoopie Backblech einfetten und je einen Eßl. vom Teig in jede Mulde geben. Wenn kein Whoopie-Backblech zur Hand ist ;), den Teig auf Backpapier setzen. Bitte genügend Freiraum lassen, da der Teig sich ausbreitet.  Mit einem Eisportionierer lassen sich auch prima gleichmässige Whoopies herstellen.

Die Kekse bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) oder 160 Grad (Umluft) ausbacken.

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Whoopie-Pie Füllung:

200g gefrorene Himbeeren

200g Frischkäse 0,2% Fett

3 Eßl. Sucolin-Zucker

Sukrin-Puderzucker (Reformhaus)

Den Frischkäse mit dem Sucolin-Zucker verrühren.

Die aufgetauten Himbeeren durch ein Sieb streichen und das Püree mit dem Frischkäse verrühren.

 

Wurden die Whoopies auf einem Whoopie-Blech gebacken kann man sie durchschneiden und zwischen den Hälften je einen Teel. von der Himbeercreme geben. Zum Abschluss mit dem Puderzucker bestäuben.

 

Wurden die Whoopies auf eine normalen Backblech gebacken sind sie zum durchschneiden zu dünn. Man dreht dann einen Whoopie um, gibt einen Teel. Creme darauf und setzen einen zweiten Whoopie darauf. Genau wie bei den anderen zum Schluss mit Puderzucker bestäuben.


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10.04.2014 Gefüllte Zucchini

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Gefüllte Zucchini Schafskäse 2 Personen

 

4 Kugelzucchini

1 Packung Schafskäse light

2 kleine Paprika

4-6 Walnusshälften

Frischen Oregano

2 Tasse Gemüsebrühe

4-6 Tomaten

Kleine Zwiebel

 

Zucchinideckel entfernen, aushöhlen, die Hälfte davon in kleine Stücke schneiden, die andere wegschmeißen. Käse in kleine Stücke schneiden, mit den gehackten Walnüssen und dem klein geschnittenen Oregano mischen und ggf. mit etwas Pfeffer würzen. Mischung in die Zucchini füllen. Tomaten in Scheiben scheiden, Zwiebel in Stücke schneiden. Tomaten in eine Auflaufform legen, Zwiebeln drüber streuen. Gefüllte Zucchini darauf setzen. Je 5 Eßl. Brühe in die Zucchini füllen, den Rest der Brühe auf die Tomaten geben.

Im Vorgeheizten Backofen bei 160 Grad ca. 45-60 Minuten garen.

 

Zucchini Hackfleisch

4 Kugelzucchini

250g Rinderhack

2 frische milde Peperoni (alternativ aus dem Glas)

2 kleine Zwiebeln

Pfeffer

4-6 Tomaten

2 Tassen Gemüsebrühe

4 Eßl. geraspelten Mozzarella

Wie oben vorgehen, nur eben das Hack mit einer geschnittenen Zwiebel anbraten, pfeffern und in die Zucchini füllen und mit dem geraspelten Mozzarella bestreuen.

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01.04.2014 Kokosmakronen

Auf besonderen Wunsch, heute etwas Süßes mit lieben Gruß nach Bremen... :)

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Zutaten:

4 Eiweiß

1 Tasse Sucolin-Zucker

200g Kokosraspel

100g Schokolade mit 85% Kakaoanteil


Die Eiweiße mit dem Mixer steif schlagen, den Zucker nach und nach unterschlagen. Die Kokosraspel unterheben. Mit einem Esslöffel eine gute Portion Kokosmasse abteilen und einen Berg formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Der Makronen Teig reicht ca. für 10-12 Kokosberger.

Bei 150 Grad die Kokosberger ca. 20 Minuten backen, dann mit einem Bogen Backpapier abdecken und weitere 20 Minuten bei 100 Grad weiter backen.

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Die Kokosberge etwas auskühlen lassen und in dieser Zeit die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen lassen. Das Gebäck kurz in die Schokolade tauchen, abtropfen lassen und wieder auf das Backpapier zum trocknen setzen.

Gutes Gelingen!


 

31.03.14  Pizza

Low-Carb und dann Pizza? Kein Problem, der Teig wird durch Mozzarella ersetzt.

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Zutaten für 2 Personen:

4 Mozzarella Light

100g Kräuterfrischkäse 0,2% Fett

1 Eiweiß

frischen Oregano (ggf. getrockneten)

1 Dose/Packung passierte Tomaten

Belag nach eigenem Wunsch (Rindersalami, Tomatenscheiben, Thunfisch, frische Champignon...)

4 Eßl. geriebenen Mozzarella

Mozzarella Light in Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier belegten Backblech dicht auslegen. 100g Kräuterfrischkäse 0,2% Fett mit einem Eiweiß und dem frischen Oregano verrühren und über den Mozzarella verteilen. Bei 180 Grad ca. 30 Minuten auf der unteren Schiene backen.

Tomatensoße auf dem gebackenen Boden verteilen und mit den gewünschen Zutaten belegen. Zum Schluss den geriebenen Mozzarella über den Belag geben und noch einmal ca. 10-15 Minuten bei 180 Grad backen. Die Flüssigkeit sollte komplett verdünstet sein.

Bevor man die Pizza vom Blech nehmen kann muss sie mindesten 5 Minuten etwas abkühlen, da der Boden sonst zu sehr am Backpapier klebt.

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07.03.14  Schatz, backst Du heute einen Kuchen, ich möchte abnehmen!

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Das klingt Paradox, ist es aber nicht. Wir haben festgestellt, wenn wir Low-Carb Käsekuchen essen, purzeln die Pfunde schneller.

Man nehme:

500g Magerquark

400g Frischkäse 0,2% Fett

8 Eiweiß

14 Eßl. Sukolin-Zucker

1/2 Packung Orangen- oder Zitronenschale (getrocknet aus dem Reformhaus ohne Zuckerzusatz)

1 Packung Vanille-Puddingpulver (Zuckerfrei)


4 Eiweiß werden zu cremigen Eischnee geschlagen und zur Seite gestellt. Die anderen 4 Eiweiß gibt man in eine Schüssel und verrührt diese zuerst mit dem Zucker und dann mit den verbliebenen Zutaten. Zum Schluss bitte den Eischnee unterheben und das Ganze in eine mit Backpapier ausgelegte runde Backform füllen. Bei 170 Grad ca. 40 Minuten backen. Ggf. nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Den Kuchen nach dem backen nicht sofort aus dem Ofen nehmen, sondern ihn bei geöffneter Backofentür noch gut 15 Minuten im Ofen stehen lassen.

Der Kuchen ist saftig und hat eine tolle lockere Konsistenz. Er schmeckt nicht nur zum Nachmittagskaffee, sondern auch als Nachtisch.


Variante: Zitronen- / Orangenaroma und Vanillepudding-Pulver weglassen und dafür Himbeerpudding-Pulver nehmen.

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06.03.2014  Beef-Stroganoff Low-Carb

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Ein echtes Sonntagsessen für jeden Wochentag.

Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in einer beschichteten Pfanne anbraten. Inzwischen das magere Rindfleisch in Streifen schneiden und zu den Zwiebeln geben. Kurz auf höchster Stufe anbraten und dann bei mittlere Hitze für 5 Minuten weiter garen. Die in Scheiben geschnittenen Champignons zufügen und nach weiteren 5-10 Minuten mit der Brühe ablöschen. Die in Streifen geschnittenen Gewürzgurken und den Senf hinzufügen. Flüssigkeit etwas einkochen lassen und dann den Frischkäse hinzufügen und gut verrühren. Mit Pfeffer und ggf. Salz abschmecken und mit grünen Bohnen oder Broccoli servieren.

Kleiner Tipp: Wem der Frischkäse zu säuerlich ist, der kann diesen durch 1-2 Eßl. 9% Schmelzkäse ersetzen.


 


 

05.03.2013  Herzhaftes Frühstück

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Damit der Stoffwechsel gut in den Schwung kommt, gibt es am Morgen eine Portion Eiweiß.

Rührei  für 2 Personen:

2 ganze Eier

6 Eiweiß

etwas Salz

8 Cherrytomaten

2 Scheibe Eiweißbrot

2 Eßlöffel fettarme Schinkenwürfel

frischen Schnittlauch

Zwei ganze Eier und die  6 Eiweiß in einem Rührbecher mit etwas Salz verrühren und in einer beschichteten Pfanne unter rühren braten. Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf die beiden Scheiben Eiweißbrot verteilen. Das fertig gebratenen Rührei auf die Tomatenbrot geben und mit den Schinkenwürfeln und dem Schnittlauch bestreuen.

Wem das nicht reicht, der schneidet noch eine 1/2 Salatgurke in Scheiben, würzt diese mit Salz und Pfeffer und reicht diese zum Rühreibrot.


Wer lieber Spiegeleier ißt, der nehme für 2 Personen:

4 ganze Eier

2 Eiweiß

2 Scheiben Eiweißbrot

8 Cherrytomaten

2 Eßl. fettarme Schinkenwürfel

frischen Schnittlauch

In eine beschichtete Pfanne ein paar Tropfen Oliven- oder Leinenöl geben und mit einem Küchentuch verreiben. Dann die beiden Eiweiß und die 4 ganzen Eier in die Pfanne gleiten lassen und ggf. abgedeckt bei mittlere Hitze braten. Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Eiweißbrot verteilen. Die fertig gebratenen Spiegeleier in der Pfanne teilen und auf die beiden Brote legen. Mit Schinkenwürfeln und Schnittlauchröllchen bestreuen und ggf. mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Guten Appetit

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03.03.2014   Erfolgskurve nach 8 Wochen Low-Carb

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In Kilo ausgedrückt liegen zwischen dem ersten Punkt und dem letzten Punkt bei mir 5 kg und bei Matthias 10 kg. Wobei man auch gut sieht, dass es am Anfang schneller geht und es sich mit der Zeit einpendelt.  Was auch gut ist, da es sich um eine Ernährungsumstellung handelt und es dann lieber langsam aber langfristig abwärts gehen darf.

 

 

 

02.03.2014   Ich mag es süß…und mein Zucker heißt…

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Süß und Low-Carb? Wie soll das gehen? Der von uns üblicherweise benutzte Kristallzucker   besteht zu 100% aus Kohlenhydrate. Unabhängig, ob mit Low-Carb oder einer anderen Methode die Speckpolster abgebaut werden sollen, müssen alle üblichen natürlichen Süßmittel (Fruchtzucker, Rohrzucker, Honig, Rübenzucker, Kokosblütenzucker…) vom Speiseplan gestrichen werden. Was bleibt einem dann noch?

Süßstoffe…bähhhh…nichts für mich persönlich. Selbst beim Fleischsalat aus dem Kühlregal schmecke ich die Zuckerausstoffstoffe heraus. Nein Danke! Und für die Gesundheit ist das auch nicht besonders gut. Zudem fördern die meisten Süßstoffe – genau wie natürliche Zuckerarten (Kohlenhydrate) – die kurzfristig erhöhte Insulinausschüttung. Wenn der Blutzuckerspiegel (bei Süßstoffen, wird dieser ja nur dem Körper vorgegaukelt) dann wieder abfällt, meldet das Gehirn Appetit, was nicht gleichzusetzen ist mit Hunger. Wer kennt es nicht aus dem Büro, das selbst eine Stunde nach der Mittagspause, sich schon wieder die Lust auf Schokolade regt: Psychisch bedingter Heißhunger. Genau das passiert auch bei den meisten Diäten durch die Entbehrung lieb gewonnener Essgewohnheiten.

Und bei Low-Carb? Wenig Kohlenhydrate = kein extremer Insulinanstieg, dadurch auch kein extremer Insulinabfall = weniger Heißhunger! Der Insulinspiegel bleibt konstant.

 Ja, ja… ich höre das laute ABER…:

Psychisch bedingter Heißhunger am Arbeitsplatz oder die Lust auf Kuchen am Wochenende lösen sich ja nicht in Luft auf, selbst nicht bei konstantem Insulinspiegel, oder?

Anscheinend schon, wie ich bei mir festgestellt habe. Die Lust auf Schokolade, Honig und Marmelade waren bei mir nach 1 Woche Low-Carb verschwunden. Es gibt auch keine schwachen Momente mehr vor dem Kühlschrank.

Und was ist nun mit Zucker??? Stimmt... darum ging es…

Ich mag es süß und mein Zucker heißt Sucolin. Für mich die beste Erfindung seit es Zucker gibt. Low-Carb wäre für mich ohne Sucolin nicht möglich, da ich nicht auf Kuchen und Nachspeisen verzichten möchte. Es handelt sich dabei um einen Zuckeralkohol (Erythrit), der aus Früchten gewonnen wird. Ist also natürlich und das bei 0 Kalorien, 0 Kohlenhydrate und der Insulinspiegel steigt nicht an! 100g haben die Süßkraft von 75g Haushaltszucker. Er kann wie normaler Zucker benutzt werden. Weitere Infos findet ihr hier: Sucolin


 



01.03.2013  Frühstück - Mittag - Abendbrot

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Frühstück - Start in den Tag

Hauptbestandteil eines Low-Carb Frühstücks ist Eiweiß. Es macht satt - über mehrere Stunden - und es regt den Stoffwechsel an, Fett zu verbrennen.

Wer es herzhaft mag, kann sich schon zu früher Stunde, kreativ entfalten: Ei klassisch gekocht, Spiegelei mit fettarmen Schinkenwürfeln, Rührei, pochiertes Ei, Eimuffin, Frittata, Omelette…

Passend dazu gibt es Salatgurke, Gewürzgurke, Tomate oder was einem sonst so aus der Salat- und Gemüseabteilung am Morgen schon schmeckt.

Grundsätzlich sollte man pro Tag aber nicht mehr als 1-2 Eigelb essen, damit der Cholesterinspiegel nicht belastet wird. Für Eiklar (Eiweiß) gibt es keine Einschränkung, aber bitte nicht übertreiben.

Brot ist auch erlaubt, aber nur 1-2 kleine Scheiben Eiweißbrot oder ein kleines Eiweißbrötchen.

Brotbelag: Frischkäse 0,2% Fett, Magerquark selbst abschmecken zum Kräuterquark, Schmelzkäse max. 9 % Fett, Harzer, Tomatenmark, Senf, Paprikapaste, fettarmer Wurstaufschnitt (Puten-/Hähnchenbrust, Lachs-/Räucherschinken, fettarmer Räucherfisch…

Wer es süß mag, muss sich ein wenig umstellen, da in der Abnahmephase weder Marmelade noch Obst erlaubt sind. Es gibt aber gute Alternativen wie ich finde: Magerquark oder Joghurt 0,1 %Fett mit Sucolin-Zucker (alternativ mit Süßstoff) süßen und dann verfeinern mit frischem Zitronensaft oder Zimt, getrockneter Orangenschale (ohne Zucker aus dem Reformhaus), Mohn, Leinsamen, Haferkleie, Zuckerfreien Sirup (Karamell, Vanille…), starken entölten Kakao, Espressopulver, Vanillearoma, Mandelaroma, Kokosnussraspeln…

Getränke: Tee, Kaffee, Wasser

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Mittagessen – Energie für die Arbeit oder Freizeit

Im Grunde unkompliziert, da man jede fettarme Sorte Fleisch oder Fisch mit Gemüse oder Salat nach eigenem Geschmack kombinieren kann.

Einige Low-Carb Diäten finde ich persönlich enthalten zu viel Fleisch, da wird pro Person mit 250g gerechnet. Wenn Fleisch, dann reichen mir 100g bis 150g. Satt essen kann ich mich dann am Salat oder Gemüse. Oder es gibt noch einen selbstgemachten Quark zum Nachtisch J

Für die Arbeit finde ich es praktisch, einen Salat mitzunehmen, den ich mir am Morgen schnell aus frischen Zutaten (Salat, Tomate, Gurke, Paprika, Champignon, Karotte… etwas fettarmen Feta oder Hähnchenbrust) zusammenstelle und mit einem Dressing aus Senf oder Tomatenmark, Joghurt 0,1 Fett, Kräutermischung und etwas Sucolin-Zucker verfeinere. Oft reicht mir als Dressing auch Salz und Balsamico-Essig.

Wer lieber etwas warmes Essen möchte, kann gut auch Eintöpfe (zum Beispiel Kohl-Hackeintopf, Steckrübeneintopf, Lauch-Hackeintopf…) vorkochen und portionsweise einfrieren und dann mitnehmen.

Wer mittags im Restaurant etwas essen möchte, bestellt sich seinen Salat ohne Dressing und bittet darum den Balsamico-Essig separat auf den Tisch zu stellen. Zum Steak bestellt man sich anstatt der Folienkartoffel Gemüse und am Imbiss lässt man sich Giros nicht im Brot, sondern auf einem Teller servieren.

Wie gesagt: unkompliziert!

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Abendessen – Eiweiß lässt im Schlaf die Kilos schmelzen

Wer am Abend Lebensmittel mit hohem Eiweißanteil isst, darf sich am nächsten Morgen über die Anzeige auf der Waage freuen.

Wer abends gerne seinen Salat essen möchte, sollte diesen mit Eiweiß ergänzen. Zum Beispiel: Tomaten in Scheiben schneiden, diese mit Salz und Pfeffer würzen, eine Packung Frischkäse 0,4% Fett darauf verteilen und mit Balsamico-Essig beträufeln. Wer davon nicht satt wird, kann gerne noch etwas Harzer essen oder sich einen Quark anrühren.

Unbeschwert schlafen kann man auch, wenn man sich nach eigenem Geschmack einen Kräuterquarkdipp mischt und diesen mit Gurken, Tomaten, Karotte (nicht zu viel, da Karotten einen hohen Zuckergehalte haben), Paprika isst.

Wer gerne abends noch zu Pfanne und Kochtopf greift, darf sich auch hier noch kreativ austoben. Pfannengerichte stehen bei mir an erster Stelle, da diese immer schnell von der Hand gehen. Zum Beispiel Geschnetzeltes in Käsesoße oder Currysoße oder Tomatensoße oder Paprikasoße oder… J …und dazu gibt es immer gedünstetes Gemüse. Zum Nachtisch - als Fettverbrenner - eignet sich gut Hüttenkäse mit Zimt/Sucolin-Zucker oder Quark mit frischem Zitronensaft und selbst gemachten Baiser.

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Und Zwischendurch?

Am Anfang hat man zwischendurch schon mal etwas Appetit. Das lässt mit der Zeit nach, da man zu den Hauptmahlzeiten sich einfach satt isst.

Harzer! Wer ihn mag, kann damit prima ein Hungerloch stopfen. Null Fett, viel Eiweiß

Quark oder Joghurt mit Leinsamen und Haferkleie. Schmeckt wie Müsli und macht satt. Am besten schon morgens anrühren, damit die Kleie gut aufgehen kann. Sättigt dann schneller.

Eine Tasse fettarme Brühe oder ein bis zwei Scheiben Aufschnitt, wenn man Lust auf etwas Salziges hat.






26.02.2014  Low-Carb?

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Low-Carb? Noch nie gehört?

Bis vor 8 Wochen ging mir das auch so. Doch dann sah ich ein Video…

Abnehmen durch Verzicht auf Kohlenhydrate, dafür mehr Eiweiß als Fettverbrenner. Keine Kalorien zählen, kein Abwiegen von Zutaten und keine Heißhungerattacken.

Klingt toll, aber das konnte ich mir nicht vorstellen, da ich 2012 bereits Erfahrungen mit "Schlank im Schlaf" (morgens Kohlenhydrate, abends keine) gemacht hatte und ständig Heißhunger auf die Dinge hatte, die ich nicht durfte. Ich erinnere mich genau, es gab zu dem Zeitpunkt eine Kuchenwerbung, und ich wäre am liebsten in den Fernseher gekrochen. Also… habe ich nach einigen Wochen abgebrochen und die, bis dahin tapfer im Schrank, verschmähte Chips-Tüte geplündert.

Da nun aber das eine oder andere Pfund zu viel auf den Hüften schlummerte, wollte ich mir das Low-Carb Prinzip doch einmal näher ansehen.

Low-Carb = wenig Kohlenhydrate. Was bedeutet das in der alltäglichen Ernährung?

Es bedeutete eine Ernährungsumstellung. Kohlenhydrate werden vom täglichen Speiseplan verbannt bzw. auf ein Minimum verringert. Dafür ersetzt man diese durch eiweißhaltige Lebensmittel.  Eiweiß regt den Stoffwechsel an - also die Energieverbrennung - und da man keine Kohlenhydrate als Energielieferant zu sich nimmt, wird auf die eingelagerten Fette zurückgegriffen.

Hier meine persönliche Liste der Lebensmittel - nach 8 Wochen Erfahrung - die ich verwende oder nicht verwende, die nur zum Teil mit den Empfehlungen von Low-Carb Diäten übereinstimmen:

Kohlenhydrate auf die ich in der Abnehmphase verzichtete: Zucker, Mehl, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Müsli, Früchte (wegen dem Fruchtzucker),  Hirse, Gries, Mais, Erbsen, Soßenpulver, Fertiggerichte, Fertigsoßen…

Fette auf die ich in der Abnehmphase verzichtete: Margarine, die meisten Öle, bis auf gutes kaltgepresstes Oliven- oder Leinenöl in geringen Mengen, Sahne, Käse über 9% Fett, Sahnequark, Joghurt über 0,3 % Fett, Milch mit hohem Fettanteil…

Eiweiß welches ich für die Abnehmphase nutze: Eiweißbrot (1-2 dünne Scheiben/täglich) oder ½  Eiweißbrötchen (fallen bei unserem Bäcker sehr groß aus). Magerquark, Joghurt 0,1-0,3% Fett, Frischkäse 0,2% Fett,  Hüttenkäse 0,4% Fett, Harzer,  Schmelzkäse 9% Fett, fettreduzierter Feta, fettreduzierter Mozzarella, Tofu, Milch 1,5% , Sojamilch ohne Zuckerzusatz,  Mandelmilch ohne Zuckerzusatz, Sojajoghurt, Eiklar ohne Beschränkung, maximal 1-2 Eigelb pro Tag (Cholesterin!), magerer Aufschnitt ( Hähnchenbrust, Putenbrust, Lachsschinken, Schinken 3% Fett, Kasslerbraten…), mageres Fleisch (Rind, Huhn ohne Haut, Pute, Lamm, Kasslerlachsbraten…), Fisch

Beilagen für die Abnehmphase: Gemüse, Salat, Pilze,

Sonstige Zutaten die ich benutzen: Erythrit-Zucker, Haferkleie, gemahlenen Mohn, stark entölten Kakao, Gewürze, ungesüßtes Götterspeisenpulver, Puddingpulver, gemahlene Mandeln, Leinsamen, Johannisbrotkernmehl, Wela-Gemüsebrühe-Paste

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